Halbzeit bei den WOW CITY TOURS 2026: Rekordinteresse, exklusive Blickwinkel und geballte Expertise für Ludwigshafen

Halbzeit bei den WOW CITY TOURS 2026: Rekordinteresse, exklusive Blickwinkel und geballte Expertise für Ludwigshafen

Wer sagt eigentlich, dass man eine Stadt nur auf den gewohnten Pfaden entdecken kann? Die Halbzeit der diesjährigen WOW CITY TOURS beweist eindrucksvoll das Gegenteil: Ludwigshafen ist voller verborgener Schätze, faszinierender Geschichten und Orte, die es zu entdecken gilt. Dass das Interesse an unserer Stadt am Rhein größer ist als je zuvor, zeigen die aktuellen Zahlen der Saisonmitte. Seit dem Auftakt im Juni verzeichnen wir ein historisches Rekordinteresse mit über 430 gebuchten Tickets und weit mehr als 250 Menschen auf den Wartelisten ausgebuchter Touren. Bei vielen Formaten stehen inzwischen mehr als doppelt so viele Personen auf der Warteliste, als überhaupt teilnehmen können. Besonders schön ist, dass das Interesse längst nicht an den Stadtgrenzen haltmacht. Neben den Ludwigshafenerinnen und Ludwigshafenern reisen immer mehr Gäste gezielt aus Mannheim, Heidelberg und der gesamten Pfalz an, um unsere Stadt von ihren spannendsten Seiten kennenzulernen.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der WOW CITY TOURS ist das unglaubliche Fachwissen der Menschen, die die Führungen leiten. Es erfüllt uns mit großer Freude, dass die Stadtverwaltung über so viele Bereiche hinweg vertreten ist und ihre Expertinnen und Experten den Teilnehmenden persönliche Einblicke schenken. So nahm Baudezernent Alexander Thewalt die Gruppen persönlich mit zum Frankenthaler Kanal sowie tief hinein in die Konstruktion der Kurt-Schumacher-Brücke. Gabriele Bindert, WBL-Bereichsleiterin für Grünflächen und Friedhöfe, führte persönlich über den Hauptfriedhof, während Julia Nessel als Abteilungsleitung für Bäume, Spielplätze und Wildpark das Publikum im Wildpark Rheingönheim begeisterte. Ebenfalls von den Wirtschaftsbetrieben mit dabei ist der deutschlandweit für sein Fachwissen bekannte Harald Sauer, gärtnerischer Leiter des Ebertparks.

Um Denkmalschutz und historische Tiefe kümmern sich Matthias Ehringer als personifizierte untere Denkmalschutzbehörde in der BASF-Wohnkolonie im Hemshof sowie Dr. Klaus Becker, der als Geschäftsführer des Bunkermuseums e.V. und stellvertretender Leiter des Stadtarchivs durch die bewegte Geschichte der Ludwigshafener Bunkerlandschaften führt.

Ein absolutes Novum der Saison 2026 war die Möglichkeit, ikonische Infrastrukturbauten erstmals überhaupt von innen zu begehen – eine Gelegenheit, die Bürgerinnen und Bürgern vorher noch nie geboten wurde. Dazu zählten der spektakuläre Einstieg in den hohlen Stahlkasten der Kurt-Schumacher-Brücke in enger Kooperation mit den Mannheimer Wartungskollegen sowie die Begehung des imposanten Widerlagers der Konrad-Adenauer-Brücke. Genauso aufregend sind die Blicke hinter die Kulissen unserer Kulturinstitutionen. Im unterirdischen Depot des Wilhelm-Hack-Museums konnten die Teilnehmenden den hochkarätigen, millionenschweren Besitztümern des Museums aus nächster Nähe begegnen, während die Pfalzbau Bühnen ihre Türen öffnen, um die komplexen Abläufe von Dramaturgie und Bühnentechnik erfahrbar zu machen.

Neben den städtischen Einblicken lebt das Programm von engagierten externen Akteurinnen und Partnern. Der atemberaubende Sonnenuntergang vom Dach des Müllheizkraftwerks der GML ist mittlerweile eine geliebte Tradition und war wie gewohnt nach wenigen Tagen vergriffen. Stark nachgefragt sind auch die alljährlichen MURALU Bus- und Radtouren, die die großformatige Urban Art der Stadt ins Rampenlicht rücken. Mit der Interessengemeinschaft Nahverkehr e.V. ging es im historischen Gelenkwagen 455 entspannt auf Schienen durch die Stadt, während Technikbegeisterte im Hauptpumpwerk der Stadtentwässerung samt Dükersystem unter die Erde blickten. Eine genussvolle Premiere feierte zudem die BASF Gastronomie mit zwei Führungen durch den BASF Weinkeller, die trotz der stattlichen Gruppengröße von jeweils 45 Personen im Nu komplett ausgebucht waren.

Dass wir das im vergangenen Jahr mit dem „ALL IN“-Innenstadtpreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnete Projekt auf dieses neue Niveau heben konnten, verdanken wir dem starken Zusammenspiel aus städtischer Förderung und privatem Sponsoring. Durch den Schulterschluss zwischen der Stadt Ludwigshafen, der Sparkasse Vorderpfalz, den Technischen Werken Ludwigshafen (TWL) und der VR Bank Rhein-Neckar schaffen wir eine Plattform für echten Dialog auf Augenhöhe, Transparenz und eine nachhaltige Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt. Erst diese Unterstützung macht es möglich, das Programm weitgehend kostenfrei und niederschwellig für alle zugänglich zu machen. Bis September warten noch viele weitere Highlights. Wer spontan sein möchte, sollte regelmäßig auf unserer Website vorbeischauen, da gelegentlich noch Plätze auf den Wartelisten frei werden. Alle noch anstehenden Touren und Anmeldemöglichkeiten findet ihr hier.

Wir danken allen beteiligten Personen, Vereinen, Unternehmen sowie den vielen engagierten Mitarbeitenden der Stadtverwaltung in den unterschiedlichsten Bereichen und Dezernaten. Unser besonderer Dank gilt unseren Sponsorinnen und Sponsoren. Erst durch diese vielfältige Unterstützung konnte ein so umfangreiches und spannendes Programm entstehen – und vor allem so niederschwellig zugänglich gemacht werden. Danke, dass ihr gemeinsam mit uns dazu beitragt, Menschen unsere Stadt näherzubringen. ♥

Text: Andy Heinrich, Bilder: Daniel Propst, Andreas Heinrich

Andy ist echter Ludwigshafener. Er weiß welche Treppe in der Innenstadt wie viele Stufen hat. Außerdem findet er, Ludwigshafen kann was. Deshalb möchte er zeigen, was seine Heimatstadt zu bieten hat. Er betreibt er mit seinen Kolleg*innen das WOW Magazin und initiiert eine Vielzahl von Kulturprojekten.

Text: Andy Heinrich, Bilder: Andreas Heinrich, Daniel Propst

Andy ist echter Ludwigshafener. Er weiß welche Treppe in der Innenstadt wie viele Stufen hat. Außerdem findet er, Ludwigshafen kann was. Deshalb möchte er zeigen, was seine Heimatstadt zu bieten hat. Er betreibt er mit seinen Kolleg*innen das WOW Magazin und initiiert eine Vielzahl von Kulturprojekten.

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