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Das MURALU Wochenende am 23. & 24.07.

MURALU Wochenende am 23. & 24.07.

Mittlerweile sind sie kaum noch wegzudenken aus dem Stadtbild Ludwigshafens – die Wandgemälde von MURALU, gestaltet von regionalen bis internationalen Größen der Urban Art Szene. Das Projekt, das 2018 vom Wilhelm-Hack-Museum initiiert und seitdem von BASF SE gefördert wurde, umfasst mittlerweile 17 Murals, diesen Juli kommen zwei neue dazu.

In diesem Jahr gehören beide Fassaden dem Hauptförderer BASF SE. Die spanische Streetart-Künstlerin Cinta Vidal verwirklicht seit dem 19. Juli ein Wandbild an der Fassade des Gästehauses der BASF in der Saarlandstraße auf der stadteinwärts führenden Seite gegenüber der Haltestelle Südweststadion. Das Besondere bei dem Mural von Cinta Vidal ist, dass sie mit der vorgegebenen Architektur arbeitet, indem sie die Fenster mit in ihr Konzept des Murals eingebaut hat.

Cinta Vidal Das Gästehaus hat viele Fenster, und ich wollte mit ihnen spielen und sie in die Gestaltung einbeziehen. Als Hommage an die Menschen, die aus der ganzen Welt kommen, habe ich ein Wandbild mit Architekturen entworfen, die diese Vielfalt repräsentieren. Das Wandbild wird sehr dynamisch sein, denn die Häuser werden schweben und dank der Schatten, die ich auf sie malen werde, wird es einen ziemlich dreidimensionalen Effekt haben. Ich hoffe, dass es allen Anwesenden gefallen wird!

Einen Hochbunker in der Brunckstraße schräg gegenüber Tor 3 der BASF SE gestaltet seit dem 14. Juli der internationale Streetart-Künstler DALeast. DALeast läutet mit seinem Mural in Ludwigshafen eine neue Phase seines Werks ein und setzt erstmals einen neuen Stil um.

In diesem Jahr gehören beide Fassaden dem Hauptförderer BASF SE. Die spanische Streetart-Künstlerin Cinta Vidal verwirklicht seit dem 19. Juli ein Wandbild an der Fassade des Gästehauses der BASF in der Saarlandstraße auf der stadteinwärts führenden Seite gegenüber der Haltestelle Südweststadion. Das Besondere bei dem Mural von Cinta Vidal ist, dass sie mit der vorgegebenen Architektur arbeitet, indem sie die Fenster mit in ihr Konzept des Murals eingebaut hat.

DALeast Die Richtung der Wolken ist eher eine Erweiterung oder Weiterentwicklung meines üblichen Stils, bei dem feste, metallähnliche Materie als Grundelement für den Aufbau von Bildern verwendet wurde. Der neue Stil verwendet eher transparente oder leichtere Grundelemente wie Wasser und Luft, um das Bild aufzubauen. Auch wenn der eine Stil weicher ist als der scharfe, harte Stil, schaffen beide Bilder eine Mischung aus abstrakten und figurativen Elementen. Ich interessiere mich sehr für die fünf grundlegenden Elemente – Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum – unserer physischen Welt, und deshalb werde ich in meinen neuen Arbeiten weitere Elemente als Symbole und grundlegende Baustrukturen verwenden. Die Figuren sind den Menschen nachempfunden. Aber sie werden mehr mit dem Himmel/den Wolken verschmelzen, die wie Bilder auf der tatsächlichen Wand schweben, die ein wenig abstrakter erscheinen als auf der Skizze, da ich möchte, dass der Betrachter seine eigene Perspektive auf die Figuren findet. Einige von ihnen würden also wie eine Wolke mit menschlicher Figur aussehen; einige würden halb verblassen und halb figurativ sein, und einige würden völlig abstrakt sein, um der Fantasie mehr Raum zu geben.

Dieses Jahr haben Interessierte zudem die Möglichkeit dem Entstehungsprozess der Murals beizuwohnen und live mitzuerleben, wie die Künstler*innen ihre Entwürfe umsetzen. Ausgehend vom Bereich um den Hochbunker in der Brunckstraße findet am 23. Und 24. Juli dazu begleitend ein buntes Programm statt.

Das MURALU Wochenende bietet die Möglichkeit die bisherigen Murals in geführten Cabriobus-Touren zu erkunden. Begleitet werden die Touren von der Gästeführerin und Kunsthistorikerin Ursula Dann. Der Treffpunkt für die Bustouren ist der Bunker. Die genauen Zeiten können der Veranstaltungsübersicht hier auf WOW oder auf der Website des Wilhelm-Hack-Museums entnommen werden. 

Für alle die sich selbst kreativ entfalten wollen, besteht dazu die Möglichkeit in verschiedenen Workshop, für jedes Alter: Für Kinder gibt es am Samstag den 23. Juli von 10-12 Uhr einen Urban Sketching-Workshop und von 13-15 Uhr einen Stencil-Workshop. Jugendliche können am Sa. Von 16-18 Uhr am Stencil-Workshop teilnehmen. Während der selben Zeit wird der Urban Sketching-Workshop für Erwachsene angeboten.       
Die Urban Sketching-Workshops finden auch am Sonntag zu den gleichen Zeiten statt. Zudem bietet der Mannheimer Künstler SVLECH am Sonntag einen Graffiti-Workshop für Kinder von 13-15 Uhr und für Erwachsene von 16-18 Uhr an.

Der Samstag klingt ab 16 Uhr musikalisch mit Musik von WALDRAUSCHEN aus. Als Spezialguests haben sich die beiden DJs TO66L und !YO LIVE, SASCH BBC und LUKE TAVY [UBR] eingeladen. Sobald die Dunkelheit anbricht wird Jo Jacobs zur Musik auch Visuals vom Entstehungsprozess des Murals von DALeast an den Hochbunker projizieren.

Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl sorgen Laras Kantinchen und baristabike.de

Wichtige Hinweise:

  • Anmeldungen für die Führungen und Workshops sind erbeten an: hackmuseum@ludwigshafen.de
  • Die Programmpunkte sind auf pay-what-you-want Basis.
  • Die Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln über die Haltestelle Rheinfeldstraße wird empfohlen, da der Parkplatz der BASF nicht öffentlich zum Parken zugänglich ist.
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