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DESCRIPTION:Nach dem Tod seiner Frau lebt Richard abgeschottet in einer streng bewachten Gated Community. Seine langjährige Haushälterin hat er ohne ersichtlichen Grund entlassen. Nun nimmt er seine einzige Tochter Helen in die Pflicht, ihn zu versorgen, da er zunehmend pflegebedürftig wird. Zwischen Vater und Tochter herrschte lange Funkstille, trennt die beiden doch mehr, als sie verbindet. Richard – als ehemaliger erfolgreicher Ingenieur für Wasserwirtschaft immer noch mit einem großen Ego ausgestattet – respektiert weder Helens idealistische Berufsauffassung als Anwältin noch die Wahl ihres Ehemanns, eines Schwarzen Intellektuellen. Helen wiederum wirft ihm vor, sich den Herausforderungen einer sich verändernden Gesellschaft zu entziehen, in der bewusster über Fragen von Geschlechtergerechtigkeit und Rassismus nachgedacht wird und in der nur der sorgsamere Umgang mit den knappen Ressourcen der Natur die Existenz nachfolgender Generationen garantiert. Bei einer der Stippvisiten der Tochter schließen die elektrischen Rollläden automatisch – so wie es bei einem Überfall vorgesehen ist. Vater und Tochter sind gezwungen, miteinander auszuharren.„Wie sollen wir miteinander leben?“, fragt die meistgespielte niederländische Dramatikerin Lot Vekemans in ihrem neuen Stück und trifft damit den Nerv der Zeit. Sie zeigt auf eine sehr menschliche Weise die unvereinbar scheinenden Haltungen, die in vielen Familien und Freundeskreisen für Dissens und Konflikt sorgen. Quelle und Bild Theater im Pfalzbau.  ZU DEN TICKETS  Von Lot VekemansBayerisches Staatsschauspiel MünchenInszenierung Matthias RippertBühne Fabian LisztKostüme Alfred MorinaMusik Robert PawliczekLicht Markus SchadelDramaturgie Almut WagnerMit Manfred Zapatka, Juliane KöhlerGROSSE BÜHNESA, 27.06.26, 19:30 UHR, S 1, TG 1, 3/9 TSO, 28.06.26, 15:30 UHR, SEN 3Preise 44 € / 37 € / 30 € / 23 €Nachmittagsvorstellung 15:30 UHREinheitspreis 24 € / ermäßigt 15 €Dauer ca. 1 Stunde 40 Minuten, keine Pause
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