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DESCRIPTION:Katarina Burin / Coco Fusco / Emmélie Lempert / haru apa nyx / Gabriela Pelczarska / Driton Selmani / Raul WalchGemeinsam ziehen wir durch Ludwigshafen und erleben an drei Stationen ortsspezifische Neuproduktionen im öffentlichen Raum.18 Uhr. Vorplatz Kulturzentrum dasHaus, Bahnhofstraße 30KATARINA BURINDie Künstlerin befragt in ihrer neuen ortsspezifischen Skulptur die Nachkriegsarchitektur Ludwigshafens: Was bleibt von den Versprechen der Moderne, wenn ihre Strukturen zu erodieren beginnen?In Zusammenarbeit mit Barac Mannheim.19 Uhr. Schaufenster, Rathausplatz 21EMMÉLIE LEMPERTDie Künstlerin zeigt neue textile Bildobjekte, die den weiblichen Körper als Schnittstelle von Kontrolle und Widerstand inszenieren – fremd-vertraute Hüllen zwischen historischer Wäsche und utopischer Möglichkeitsform.HARU APA NYXEine neue Glasarbeit in Tiffany-Technik, in der die Künstlerin ihre Faszination für die Insektenwelt – Panzer, Symmetrie, Metamorphose und die dominante Rolle des Weibchens – in glitzernde, quasimythologische Bilder des autoerotischen weiblichen Körpers übersetzt.COCO FUSCODie Schwarz-Weiß-Videoinstallation „Dolores from 10 to 10“ rekonstruiert auf Überwachungsmonitoren, was die Kameras sahen, als eine mexikanische Maquiladora-Arbeiterin zwölf Stunden eingesperrt wurde, um sie zur Kündigung zu zwingen.DRITON SELMANIDie Videoarbeit „Utopia, The Place That Doesn’t Exist“ entstand 2009, nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo, die mit einer einfachen Geste im öffentlichen Raum von Prishtina die Idee von Grenzen, Staatlichkeit und nationaler Utopie hinterfragt.19 Uhr. Eingangshalle Straßenbahnhaltestelle RathausGABRIELA PELCZARSKADie ortsspezifische Soundarbeit in der Straßenbahnstation im ehemaligen Rathaus-Center entfaltet aus Automotorengeräuschen ein Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine und fragt im öffentlichen Raum nach Humanität und Utopie. 20 Uhr: Platz der Deutschen Einheit, vor Rhein-Galerie20 Uhr. Platz der Deutschen Einheit, vor Rhein-Galerie, Im Zollhof 4RAUL WALCHDie ortsspezifische Installation „Blochbrunnen (Erbauung von Imagination)“ greift den Grundriss des längst vergessenen „Ludwigsbrunnens“ auf und verwandelt ihn in eine temporäre Skulptur, gespickt mit Wortfragmenten und Zitaten Ernst Blochs. Zugleich verweist die Arbeit auf den fragilen Umgang mit Wasser als lebensnotwendiger Ressource. Quelle: Kunstverein Ludwigshafen, Bild: Sebastian WeindelEintrittfrei
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