Benjamin Grosvenor

Als jüngster von fünf Brüdern erhielt Benjamin Grosvenor den ersten Musikunterricht von seiner Mutter, einer Klavierlehrerin. Später studierte er an der Royal Academy of Music in London. 2012 eröffnete er als bis dato jüngster Solist in der Geschichte der Proms-Konzerte einen Abend in der Royal Albert Hall.

In der Saison 2014/15 war Grosvenor in der Reihe für junge Pianisten im Gesellschaftshaus zu Gast. Mehr als zehn Jahre später kehrt er mit dem ersten Klavierkonzert von Johannes Brahms nach Ludwigshafen zurück; ein Werk mit gewaltigen Dimensionen und höchsten technischen Anforderungen. Die dritte Sinfonie von Jean Sibelius dürfte dagegen, wenngleich schon über einhundert Jahre alt, für viele eine Neuentdeckung sein, begegnet man ihr im Konzertsaal doch eher selten. Nach dem großen Erfolg seiner Zweiten stellt sie einen Wendepunkt im sinfonischen Schaffen des finnischen Komponisten dar. 

Das nur drei Sätze umfassende, knapp dreißigminütige Stück steht stilistisch zwischen der romantischen Intensität der ersten beiden Sinfonien und der herben Komplexität späterer Werke. Quelle: BASF Kulturfabrik, Bild: Marco Borggreve

Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Michael Francis, Leitung 
Benjamin Grosvenor, Klavier

Programm
Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 3 C-Dur op. 52
Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15

Eintritt
ab 39 Euro

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